ANTJE Annick Schmid
6/2 Generatorin SA Jahrgang 1972
Entwicklungsrealistin
klingt ja erstmal ungewöhnlich.
Coach, Beraterin und Therapeutin sagt aber ja auch erstmal viel und gleichzeitig wenig.
Ich sehe was ist und, was daraus Gutes werden kann.
Feine Antennen
„Feine Antennen“ nannten meine Eltern meine Wahrnehmung.
Ich nahm Stimmungen und Zwischentöne wahr, die im Raum waren und beobachtete oft lieber, als mitzuspielen.
Liebesfilme mochte ich besonders, was mir einige Neckereien einbrachte. Heute würde ich sagen: ich studierte schon immer gerne Charaktere und Beziehungen.
Unter´m Radar
In der Schule schrieb ich immer dann gute Noten, wenn ein Thema mich erreichte.
Ein Verständnis darüber, was Neurodiversität ist und wie Scanner-Persönlichkeiten lernen, gab es damals noch nicht und so bewegte ich mich schulisch im Mittelfeld.
Mit den Jahren entstand in mir der Eindruck, dass ich das Entscheidende nicht gut kann.
Meine innere Unsicherheit zeigte sich viele Jahre psychosomatisch.
Der Schatz im Alltag
Wie hilfreich meine vernetzte Wahrnehmung ist, erlebte ich ab meiner Ausbildung im beruflichen Alltag.
In Verkaufsgesprächen hörte ich zwischen den Zeilen was Kund:innen sich wünschten, es fiel mir leicht den Verkaufsraum ansprechend zu gestalten und Aufgaben schnell zu erfassen und umzusetzen.
Ich bekam ein Gefühl für meine Stärken, entwickelte mich gezielt weiter und Arbeiten machte mir Freude.
Persönlichkeiten im Zusammenspiel
Mit 28 wurde ich Teamleiterin von mehreren Teams und die Aufgabe, gemeinsam mit unterschiedlichen Persönlichkeiten Ziele zu erreichen, gefiel mir sehr.
Ich erlebte was eine erfolgreiche Zusammenarbeit ausmacht und worauf es in tragfähigen Beziehungen wirklich ankommt.
Um mich weiterzuentwickeln ermöglichte mir mein Chef ein Führungskräfte-Coaching. Ich kam mit der Methode Psychodrama in Berührung und fing Feuer.
Alles ist mit allem verbunden
Die vierjährige Ausbildung zur Psychodrama-Leitung führte mich in ein ganzheitliches, systemisches und psychologisches Verständnis.
Über Rollenspiele, soziometrische Aufstellungen und Bühnenarbeiten begann ich mich selbst und andere, ebenso wie Muster und Beziehungsdynamiken differenziert zu verstehen.
Mein analytischer Blick und meine humanistische Haltung wurden noch deutlicher. Ich machte erste Erfahrungen als Coach und Co-Trainerin und wechselte beruflich die Seite.
Um meine Selbstständigkeit auf zwei Beine zu stellen, eröffnete ich 2012 ein kleines Keramikmal-Atelier. Wenige Monate später kam das Angebot, bei Home Instead an Bord zu kommen.
Weite & Reife
Fast ein Jahrzehnt arbeitete ich als freiberufliche Coach im internen Support des schnell wachsenden Franchise-Systems.
Die täglichen Gespräche mit Geschäftsführer:innen und ihren Teams über Führung und Entwicklung, sowie die Konzeption von Trainings und die Moderation von Workshops knüpften an meine Erfahrungen an und erweiterte sie. Ich reifte fachlich und fühlte mich menschlich wohl.
Um mein Spektrum zu erweitern, machte ich den Heilpraktiker Psychotherapie und fand einen hübschen Praxis-Raum für mein Atelier.
Ende 2021 löste ich mich aus der Zusammenarbeit mit Home Instead. Als wenige Wochen später der Praxis-Raum wegen Eigenbedarfs gekündigt wurde, zeigte meine Erschöpfung sich deutlich.
Es war Zeit für eine Pause.
Mehr als eine Dimension
Über meine feinstoffliche Wahrnehmung habe ich viele Jahre nur wenig gesprochen.
Sie öffnete sich nicht durch plötzliche Offenbarungen. Ich nahm Energie als feine, aber spürbare Qualität in Begegnungen und Prozessen immer deutlicher wahr und wollte das verstehen.
Theta Healing kam in mein Leben und etwas später THEKI. Was sich durch Energiearbeit zum Positiven verändern lässt, erlebe ich bis heute als durchweg bereichernd.
Im Human Design finde ich Antworten, die unsere Individualität in einem größeren Zusammenhang beschreiben und vieles verständlich machen, was wir täglich erleben.
Mein eigener Ort
Im Sommer 2023 war es dann soweit: durch einen glücklichen Zufall fand ich ein neues berufliches Zuhause in Ittenbach.
Der große Raum ist wie geschaffen für entspannte Stunden, Ideenspiele und lebendigen Selbstausdruck auf Keramik.
Der Kleine Raum ist ein geschützter Ort für die Praxis für innere Klarheit, wenn das Leben tiefere Fragen aufwirft, die in Ruhe angesehen und verstanden werden möchten.
Ich freue mich auf unsere Begegnung hier.
Und falls du noch Fragen zu mir oder meiner Arbeitsweise hast, schreib mir gerne.



